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Dominanter Vater und Mutter gibt ihm immer & ausnahmslos Recht

22. Juli 2015 um 11:58

Hi Mädels,
ich habe einen sehr dominanten, bestimmerischen Vater.
Was er sagt, wird geachtet, gilt quasi als Maßstab in unserer Familie.
Allen voran meine Mutter - sie macht alles, was er möchte & für richtig hält, übernimmt seine Meinung - auch wenn sie es alles mal nicht so gut findet. Sie will einfach Stress mit ihm vermeiden. Und stiftet auch mich teils dazu an, ihn mal anzulügen - eben um weniger Stress mit ihm zu haben. Erst letzte Woche. Gefällt mir gar nicht.

Am SO traf ich mich mit ihm allein, das erste Mal seit ~3 Monaten. Merkte wieder, wie bestimmend er ist, wie kritisch jedesmal, zB sagte er etwas Kritisches bezüglich meines Aussehens (meiner Haut!) & ich sollte doch bitte meine Turnschuhe ausziehen vorm Gehen ins Lokal. Denn er will einfach immer perfekt erscheinen & wir sollen es natürlich auch!
Am Ende dieses Treffens im Auto kam es zum Streit. Er schrie mich an, nachdem ich etwas in Zweifel stellte, was er & meine Mutter mir seit ein paar Wochen sagen.
Er verträgt null Kritik, ist rechthaberisch und geht sofort in die Luft, wenn man auch nur ansatzweise Zweifel ausdrückt an etwas was er behauptet, wie ich vorgestern.
Also endete unser Treffen in Eskalation und schlechter Stimmung total. Mein Herz pochte mega, als ich aus dem Auto stieg & ich sagte leise zu mir: "ist das schlimm!"
Meine Mutter war nicht dabei, sie erfuhr dann von ihm und von mir (ich rief sie noch an abends solang er noch auf der Fahrt zu ihr nachhause war), was zwischen uns passiert ist.
Sie war gleich so genervt und schüttelte den Kopf, dass wir uns nicht verstehen können.
Am Morgen darauf kam eine whatsapp-Message von ihr, ich solle mal den Psychologen fragen, ob ich Tabletten zum ruhiger werden nehmen solle. Damit ich mich nicht so schnell aufrege.
Ich ärgerte mich sehr über diese Worte.
Denn so ist es echt immer: sie geht immer auf die Seite meines Vaters, egal was war, egal, ob sie weiß, wie es wirklich lief, da sie ja nicht dabei war.
Ihr kann er erzählen was er will - sie wird ihm zustimmen.
Und die Böse & Schuldige bei Unstimmigkeiten bin immer nur: ich.
Was sagt ihr dazu? Wie würdet ihr damit umgehen?
Wenn ich sie drauf anspreche bzw. ihr das mal schreibe, wie sie nach seiner Pfeife tanzt, will sie null hören.
Weil sie wahrscheinlich weiß, dass es stimmt, es sich aber nicht eingestehen will bzw. nicht drauf angesprochen werden möchte.

Heute fahre ich für eine Nacht zu ihnen, muss Sachen für meine neue Whg holen. Mir graut es, weil ich mir alles schon vorstellen kann: sie wird mir Vorwürfe machen, bei einem Treffen mit meinem Vater in Streit zu geraten, "so geht man nicht mit seinem Vater um, denk dran, was er dir alles schon ermöglicht hat.." (finanzielle Unterstützung bis heute, habe bis jetzt keinen Erfolg i.d.Jobsuche, Geisteswissenschaftliches studiert).
Und er wird viell. gar nicht mit mir reden, mich von oben herab behandeln, da ausnahmslos er sich immer im Recht sieht - bei welchem Thema auch immer.

Wenn Ihr konstruktive Tipps & Anregungen für mich und die Beziehung zu meinen Eltern habt - ich freue mich.

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6. Dezember 2015 um 12:27

Ganz einfach
bleib in deiner Whg. Meide den Kontakt. Dann hast du Ruhe. Ist in der ersten Zeit schwer, aber nur so kommst du weiter.

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