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Enttäuschung

28. Juni 2016 um 20:01

Hallo, ich bin neu hier und freu mich auf eure Antworten!
Ich mache zurzeit eine für mich sehr schwere Zeit durch und hab nicht so viele Menschen mit denen ich darüber reden kann oder will...darum hoffe ich hier auf ein paar hilfreiche Worte.

Ich bin 20 Jahre jung, weiblich und bisexuell. Falls jemand damit ein Problem hat, bitte ich nicht weiterzulesen und sich jegliche verletzenden Kommentare zu verkneifen! Danke!

Als ich 17 Jahre alt war lernte ich meine erste große Liebe kennen...nennen wir sie S. Sie war damals 16 und schon zwei Jahre lang eine gute Freundin von mir. Wir beide wussten zu diesem Zeitpunkt nicht, dass wir auch Frauen attraktiv finden, aber bei uns beiden hat es dann ganz plötzlich gefunkt. Wir waren uns sehr unsicher und wussten nicht wie wir damit umgehen sollen. Wir dachten immer das ist falsch und wollten nicht abgestempelt werden. Es war nicht leicht aber wir hatten einander und das half sehr. Unsere zweieinhalb jährige Beziehung haben wir größtenteils geheim gehalten, damit wir Schwierigkeiten vermeiden und unsere Beziehung erhalten konnten.
Wie gesagt, wir beide dachten wir wären heterosexuell und plötzlich war alles anders...doch es war die schönste Zeit meines Lebens und ich konnte mir nichts besseres vorstellen.
Wir waren nicht nur beste Freunde...wir haben uns geliebt...wir fühlten uns auf so vielen Ebenen verbunden...dieses Gefühl war unbeschreiblich stark.
Wir haben uns beiden versprochen das niemals aufzugeben, egal was passiert. Wir konnten uns nicht vorstellen ohne einander zu leben, egal ob in einer Beziehung oder nur freundschaftlich. Unser Motto war immer "Wir sind ewig".

Nach zweieinhalb Jahren dann die Ernüchterung. Die Luft ging langsam aus. Wir liebten uns immer noch und alles war perfekt, aber wir waren neugierig...wir wollten Erfahrungen sammeln. Wir lernten neue Menschen kennen und damit kamen die Probleme.
Wir haben immer über alles offen und ehrlich geredet, wir haben uns nie betrogen oder belogen. Deshalb wagten wir einen Schritt und hatten beide eine kurze Affäre mit zwei anderen Frauen. Zu diesem Zeitpunkt war mir schon klar, dass unsere Beziehung dem Ende geweiht ist, denn es machte mir nicht viel aus sie mit einer anderen zu sehen. Bei ihr war es anders. Sie meinte zwar es wäre ok, aber das war es ganz und gar nicht.
Ihre Affäre zerbrach weil es für die andere nur ein Spiel war. Meine Affäre...nennen wir sie V... ging tiefer und ließ mich nicht mehr los. Das war ein Problem. Ich musste handeln. Diese Entscheidung war die schwerste meines Lebens...in dieser Zeit bin ich tausend Tode gestorben. Ich musste mich zwischen einer alten tief verwurzelten Liebe, die mehr als das war und der frischen und unberührten Verliebtheit entscheiden. Ich wollte S nicht verletzen und schon gar nicht verlieren...ich habe sie immer beschützt und fühlte mich für sie verantwortlich. Ich war ständig hin und her gerissen...wusste nichts mit meinen Gefühlen anzufangen und konnte keine endgültige Entscheidung treffen.
Ich hing noch so an S, aber V ließ mich nicht mehr los. Das Ganze ging etwa zwei Monate bis ich mich für ein Ende meiner alten Beziehung entschied. Es waren furchtbare Tage...alles fühlte sich falsch an. Wir mussten uns zwingen uns zu trennen. Ich weiß es klingt verrückt, aber wir dachten, wenn wir es nicht jetzt "im Guten" tun, würden wir uns in ein paar Monaten im Streit trennen und uns verlieren.
Es war also aus...eine Welt zerbrach...gleichzeitig öffnete sich eine neue...doch auch die war nicht mehr real. V entschied sich letztendlich gegen mich, da es ihr zu unsicher war und sie Angst hatte verletzt zu werden.
Ich hatte ihr ja auch mehr als einmal zu verstehen gegeben dass ich S nicht verlasse und das war wohl einmal zu viel. V lernte eine Frau kennen und lieben. Für mich zerbrach eine weitere Welt. Damals verstand ich nichts mehr...alles schien verloren zu sein...ich war zwischen zwei Stühlen durchgefallen.
Ich hatte damals Depressionen und brach den Kontakt zu V ab...sie versuchte mich mit allen Mitteln zu halten, aber ich wusste ich würde sonst nicht von ihr los kommen.
S war immer da...nach wie vor waren wir beste Freundinnen. Nur durch sie habe ich diese schwere Zeit überstanden.
Es vergingen Monate mit Berg- und Talfahrten. Wir hatten mehrere Liebeleien die nichts bedeuteten (mit Männern und Frauen) und auch wir beide kamen uns des Öfteren näher. Wir wussten aber dass es dabei bleiben musste und ein erneuter Versuch eine Beziehung zu wagen nicht gut ausgehen würde. Es war sehr schwer, aber irgendwie gab uns diese Nähe und Vertrautheit Halt.

Das war mal die Vorgeschichte. Es tut mir sehr leid, dass sie so lang ausgefallen ist. Aber jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Problem...
S lernte im April diesen Jahres einen Mann kennen. Nach wenigen Tagen kamen sie zusammen. Sie war sich immer wieder unsicher, aber ich redete ihr gut zu. Für mich war es eine komisch Situation. Ich war einerseits froh, dass sie wieder jemand hatte der sie glücklich machen könnte, andererseits war da dieser bittere Beigeschmack. Ich selbst hatte zu diesem Zeitpunkt eine Beziehung mit einer Frau. Für S war das sehr schwer aber ich versuchte so gut wie möglich für sie da zu sein. Meine Beziehung hielt nur zwei Monate und zerbrach dann meinerseits.
Ich war allein...einsam...irgendwie aber auch froh frei zu sein...doch Gefühle kamen hoch und ich schien erst jetzt die Trennung von S durchzumachen.
Es war eine Gradwanderung. Ich versuchte ehrlich zu ihr zu sein, sagte dass es mir nicht leicht fällt sie mit ihm zu sehen...aber ich versuchte mich auch zu distanzieren und ihnen Raum für ihre Beziehung zu geben. Es war nicht immer leicht, ich machte bestimmt viele Fehler, aber ich bin nun mal auch nur ein Mensch.
Ich bemerkte, dass sie anders wurde...wir redeten weniger...stritten mehr...jedes Wochenende dachte ich das wars mit unserer Freundschaft. Sie stieß mich immer mehr von sich weg und schien es nicht einmal zu merken. Sie verletzte mich häufig mit Worten...es schien als wär es ihr egal...weil sie ihn hatte.
Unsere Freundschaft stand immer öfter an der Kippe. Dennoch sagte sie immer wieder sie will mich nie verlieren..sie liebt mich (Wir liebten uns beide immer noch freundschaftlich!)...ich bin nach wie vor der wichtigste Mensch in ihrem Leben etc...

Ich traf beide zusammen insgesamt dreimal. Es war nicht leicht für mich. Ich gab mein Bestes.
Er wusste, dass wir eine vergangen Beziehung hinter uns hatten. Er meinte, es wäre ok und er wäre froh, dass wir uns noch so gut verstehen.
Bei jedem Treffen aber fiel mir auf, dass er sich plötzlich anders verhielt...sich von S distanzierte und nicht mehr viel sagte. Wenn sie fragte, was los ist, bekam sie keine klare Antwort. Ich wusste dass sie sowas nicht aushielt...sie war es nicht gewohnt, weil wir immer offen über unsere Gedanken gesprochen haben.
Dann plözlich machte er ihr Vorwürfe, sie würde sich in meiner Gegenwart anders verhalten und ihm gegenüber fremd werden. Er überlegte Schluss zu machen. Sie war am Ende und wollte natürlich um ihre Beziehung kämpfen. Ich versuchte ihr zu erklären, dass er das Problem wäre weil er grundlos eifersüchtig war. Aber zu diesem Zeitpunkt war sie schon blind...blind vor Liebe.
Das war das Ende unserer Freundschaft...sie entschied sich nur um ihre Beziehung zu kämpfen...sagte sie braucht Abstand von mir und dass unsere Freundschaft ihrer Beziehung schaden würde...
Ich muss ehrlich sagen, ich hab schon sehr viel erlebt...aber so sehr bin ich noch niemals verletzt worden.
Alles war kaputt...von einer Sekunde auf die andere...jeden Versuch meinerseits zu reden blockte sie eiskalt ab.
Ich bin eines Tages vor ihr zusammen gebrochen, weil alles was ich wollte unsere "ewige" Freundschaft war...nicht einmal da kam eine Reaktion.
Wo war alles geblieben? Unsere tiefe Verbundenheit die von 6 durchwachsenen Jahren geprägt wurde...unsere Versprechen...unsere Vergangenheit...all die Erlebnisse...alles einfach so weg? Kann mir das jemand erklären? Ich versteh es nämlich nicht...
Ich hätte für sie alles getan...niemals hätte ich Ihren Wert in meinem Leben vergessen. Nicht aus Liebe...sondern aus Menschlichkeit.

Das war vor etwa einem Monat. Seitdem haben wir keinen Kontakt mehr. Ich gehe immer noch durch die Hölle...versuche damit abzuschließen.
Ihr scheint es gut zu gehen...sie hat ja ihn.
Gestern las ich ihren Status, der mir den Rest gab...sie schrieb "Glück ist, wenn man jemand gefunden hat ohne ihn zu suchen, um dann festzustellen, dass man nie etwas anderes wollte."

Ich hoffe ihr könnt mir folgen.
...vielleicht findet jemand von euch ein paar schöne Worte für mich...
Danke fürs Zuhören!

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