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Freundin stößt mich mit ihrem Verhalten ab...doch Loslassen fällt mir schwer.

6. Oktober 2016 um 16:13

Hallo zusammen!

Ich habe mich möglicherweise aus reiner Verzweiflung vor wenigen Minuten angemeldet. Ehrlich gesagt weiß ich wirklich nicht, ob mich hier irgendjemand versteht , aber ich möchte meine Sorgen nicht mit den Menschen aus meinem direkten Umfeld teilen. Zumindest noch nicht.

Folgendes beschäftigt mich:
Eine meiner engsten Freundinnen hat sich in den letzten paar Monaten stark verändert (in meinen Augen). Sie war schon immer etwas abgedreht und von sich überzeugt, was ich aber nie als störend empfunden habe. Ich habe ihre oft unbedachten Aussagen und vermeintlich korrekten Weisheiten hingenommen, sie vielleicht höchstens mal belächelt, sie nicht korrigiert wenn sie mal wieder Begriffe vollkommen falsch ausspricht/im falschen Kontext benutzt (nein, sie hat keinen anderssprachigen Hintergrund), oder einfach vollkommen absurde Zusammenhänge/Weltanschauungen zum Besten gab. So lieb und nett, einfühlsam und treu sie auch als Freundin sein mochte, sie hatte schon immer ein Faible dafür die Fehler anderer aufzuzeigen und dabei so wenig selbstkritisch zu sein, wie nur möglich. Selbstreflexion gleich Null, maximal, wenn man ihr deutlich ins Gewissen geredet hat, dass es KEIN Verbrechen ist wenn der Freund mal Brotkrümel auf der Küchenanrichte hat liegen lassen. Das sie ihren Partner erniedrigt und unterbuttert ist ein anderes Thema, da will ich mich gar nicht einmischen, denn es hat nichts mit unserer Freundschaft zu tun.
Aber ich merke allmählich, wie mich ihre abgehobene, unverschämte Art anfängt zu nerven. Ich finde es respektlos, hinter dem Rücken anderer vom Leder zu ziehen und ihnen dann in der nächsten Minute ins Gesicht zu grinsen. Lästern tun wir alle mal, aber ich persönlich reiße meinen Mund nur dann auf, wenn ich dieses Problem auch mit der betroffenen Person kläre. Heißt: stört mich etwas, dann rege ich mich auf wie jeder andere auch, aber ich lasse es denjenigen auch wissen und suche das Gespräch.
Aber diese Scheinheiligkeit widert mich nur noch an (mal abgesehen davon, dass das nicht nur auf diese eine Freundin zutrifft, sondern ziemlich weit verbreitet zu sein scheint). Hat denn niemand mehr die Eier, um ehrlich zu sein?

Dieses ständige Ausgek**** über ihren Freund, ihre Freundinnen, ihren Job, ihre Familie, den Nachbarn, den Hund, den Fleck an der Wand. Es nimmt einfach absurde Züge an und sie lässt sich da auch kaum bremsen. Ich bin es leid mir ständig nur Nörgeleien anzuhören, ohne das sie dabei auch nur einmal mitbedenkt, dass sie ebenso wenig perfekt ist.

Ich befinde mich momentan an einem Punkt, an dem ich nicht mehr weiß, ob und wie ich damit umgehen soll. Wir kennen uns seit über acht Jahren. Es fällt mir schwer zu akzeptieren, das ich mich innerlich plötzlich so gegen sie sträube. Am liebsten wäre es mir egal, aber das ist es eben nicht.

Kennt jemand von euch diese oder eine ähnliche Situation? Oder hat eine solche hinter sich gebracht?
Ich wäre für Tipps, Ratschläge oder einfach nur mentalen Beistand wirklich dankbar.

Liebste Grüße an jeden, der sich zeit genommen hat!
Amelie

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6. Oktober 2016 um 16:13

Hallo zusammen!

Ich habe mich möglicherweise aus reiner Verzweiflung vor wenigen Minuten angemeldet. Ehrlich gesagt weiß ich wirklich nicht, ob mich hier irgendjemand versteht , aber ich möchte meine Sorgen nicht mit den Menschen aus meinem direkten Umfeld teilen. Zumindest noch nicht.

Folgendes beschäftigt mich:
Eine meiner engsten Freundinnen hat sich in den letzten paar Monaten stark verändert (in meinen Augen). Sie war schon immer etwas abgedreht und von sich überzeugt, was ich aber nie als störend empfunden habe. Ich habe ihre oft unbedachten Aussagen und vermeintlich korrekten Weisheiten hingenommen, sie vielleicht höchstens mal belächelt, sie nicht korrigiert wenn sie mal wieder Begriffe vollkommen falsch ausspricht/im falschen Kontext benutzt (nein, sie hat keinen anderssprachigen Hintergrund), oder einfach vollkommen absurde Zusammenhänge/Weltanschauungen zum Besten gab. So lieb und nett, einfühlsam und treu sie auch als Freundin sein mochte, sie hatte schon immer ein Faible dafür die Fehler anderer aufzuzeigen und dabei so wenig selbstkritisch zu sein, wie nur möglich. Selbstreflexion gleich Null, maximal, wenn man ihr deutlich ins Gewissen geredet hat, dass es KEIN Verbrechen ist wenn der Freund mal Brotkrümel auf der Küchenanrichte hat liegen lassen. Das sie ihren Partner erniedrigt und unterbuttert ist ein anderes Thema, da will ich mich gar nicht einmischen, denn es hat nichts mit unserer Freundschaft zu tun.
Aber ich merke allmählich, wie mich ihre abgehobene, unverschämte Art anfängt zu nerven. Ich finde es respektlos, hinter dem Rücken anderer vom Leder zu ziehen und ihnen dann in der nächsten Minute ins Gesicht zu grinsen. Lästern tun wir alle mal, aber ich persönlich reiße meinen Mund nur dann auf, wenn ich dieses Problem auch mit der betroffenen Person kläre. Heißt: stört mich etwas, dann rege ich mich auf wie jeder andere auch, aber ich lasse es denjenigen auch wissen und suche das Gespräch.
Aber diese Scheinheiligkeit widert mich nur noch an (mal abgesehen davon, dass das nicht nur auf diese eine Freundin zutrifft, sondern ziemlich weit verbreitet zu sein scheint). Hat denn niemand mehr die Eier, um ehrlich zu sein?

Dieses ständige Ausgek**** über ihren Freund, ihre Freundinnen, ihren Job, ihre Familie, den Nachbarn, den Hund, den Fleck an der Wand. Es nimmt einfach absurde Züge an und sie lässt sich da auch kaum bremsen. Ich bin es leid mir ständig nur Nörgeleien anzuhören, ohne das sie dabei auch nur einmal mitbedenkt, dass sie ebenso wenig perfekt ist.

Ich befinde mich momentan an einem Punkt, an dem ich nicht mehr weiß, ob und wie ich damit umgehen soll. Wir kennen uns seit über acht Jahren. Es fällt mir schwer zu akzeptieren, das ich mich innerlich plötzlich so gegen sie sträube. Am liebsten wäre es mir egal, aber das ist es eben nicht.

Kennt jemand von euch diese oder eine ähnliche Situation? Oder hat eine solche hinter sich gebracht?
Ich wäre für Tipps, Ratschläge oder einfach nur mentalen Beistand wirklich dankbar.

Liebste Grüße an jeden, der sich zeit genommen hat!
Amelie

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12. Oktober 2016 um 1:16
In Antwort auf amelie120798

Hallo zusammen!

Ich habe mich möglicherweise aus reiner Verzweiflung vor wenigen Minuten angemeldet. Ehrlich gesagt weiß ich wirklich nicht, ob mich hier irgendjemand versteht , aber ich möchte meine Sorgen nicht mit den Menschen aus meinem direkten Umfeld teilen. Zumindest noch nicht.

Folgendes beschäftigt mich:
Eine meiner engsten Freundinnen hat sich in den letzten paar Monaten stark verändert (in meinen Augen). Sie war schon immer etwas abgedreht und von sich überzeugt, was ich aber nie als störend empfunden habe. Ich habe ihre oft unbedachten Aussagen und vermeintlich korrekten Weisheiten hingenommen, sie vielleicht höchstens mal belächelt, sie nicht korrigiert wenn sie mal wieder Begriffe vollkommen falsch ausspricht/im falschen Kontext benutzt (nein, sie hat keinen anderssprachigen Hintergrund), oder einfach vollkommen absurde Zusammenhänge/Weltanschauungen zum Besten gab. So lieb und nett, einfühlsam und treu sie auch als Freundin sein mochte, sie hatte schon immer ein Faible dafür die Fehler anderer aufzuzeigen und dabei so wenig selbstkritisch zu sein, wie nur möglich. Selbstreflexion gleich Null, maximal, wenn man ihr deutlich ins Gewissen geredet hat, dass es KEIN Verbrechen ist wenn der Freund mal Brotkrümel auf der Küchenanrichte hat liegen lassen. Das sie ihren Partner erniedrigt und unterbuttert ist ein anderes Thema, da will ich mich gar nicht einmischen, denn es hat nichts mit unserer Freundschaft zu tun.
Aber ich merke allmählich, wie mich ihre abgehobene, unverschämte Art anfängt zu nerven. Ich finde es respektlos, hinter dem Rücken anderer vom Leder zu ziehen und ihnen dann in der nächsten Minute ins Gesicht zu grinsen. Lästern tun wir alle mal, aber ich persönlich reiße meinen Mund nur dann auf, wenn ich dieses Problem auch mit der betroffenen Person kläre. Heißt: stört mich etwas, dann rege ich mich auf wie jeder andere auch, aber ich lasse es denjenigen auch wissen und suche das Gespräch.
Aber diese Scheinheiligkeit widert mich nur noch an (mal abgesehen davon, dass das nicht nur auf diese eine Freundin zutrifft, sondern ziemlich weit verbreitet zu sein scheint). Hat denn niemand mehr die Eier, um ehrlich zu sein?

Dieses ständige Ausgek**** über ihren Freund, ihre Freundinnen, ihren Job, ihre Familie, den Nachbarn, den Hund, den Fleck an der Wand. Es nimmt einfach absurde Züge an und sie lässt sich da auch kaum bremsen. Ich bin es leid mir ständig nur Nörgeleien anzuhören, ohne das sie dabei auch nur einmal mitbedenkt, dass sie ebenso wenig perfekt ist.

Ich befinde mich momentan an einem Punkt, an dem ich nicht mehr weiß, ob und wie ich damit umgehen soll. Wir kennen uns seit über acht Jahren. Es fällt mir schwer zu akzeptieren, das ich mich innerlich plötzlich so gegen sie sträube. Am liebsten wäre es mir egal, aber das ist es eben nicht.

Kennt jemand von euch diese oder eine ähnliche Situation? Oder hat eine solche hinter sich gebracht?
Ich wäre für Tipps, Ratschläge oder einfach nur mentalen Beistand wirklich dankbar.

Liebste Grüße an jeden, der sich zeit genommen hat!
Amelie

Ich kann verstehen das dich das nervt....
sowas nervt mich auch...gut ab und zu ist man so sauer (Prämenstruelles syndrom... ..) da bin ich sicherlich auch manchmal so angenervt von anderen das ich mich auskotze..., aber generell sehe ich es auch so das ich lieber nach lösungen suche, oder auch einfach denke "jeder jeck ist anders"...manchmal muss man aber einfach dampf ablassen....ich hab eine freundin die mir immer wieder das gleiche vorjammert...ich hab ihr letztens ein bild über whatsapp geschickt "11 gebot du sollst mich nicht nerven"...sie hats verstanden und musste drüber lachen...humor ist ganz wichtig, du könntest versuchen sehr übertrieben drauf einzusteigen wenn dich was total nervt...so in der art: "das ist aber auch wirklich unverschämt das B das so macht wo er doch sicher weiss das dich das wütend macht...und nur du doch schliesslich weisst wie es richtig geht, ich finde er müsste dich bei allen sachen vorher fragen..."

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