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Keine Freunde mehr?!

22. Januar 2017 um 13:20

Hallo ihr,
ich dachte, ich schreibe mal hier, weil ich hoffe, dass mich hier irgendjemand vielleicht versteht und mir vielleicht auch etwas Mut machen kann.
Also kurz zu mir; ich bin 25 Jahre alt und kurz vor meinem Masterabschluss. In den letzten Jahren bin ich öfter mal umgezogen, weil ich den Bachelor noch in einer anderen Stadt gemacht hab, in der ich auch einige Freunde hatte. In der Zeit hab ich dann meinen mittlerweile Exfreund kennengelernt, zu dem ich dann nach dem Bachelor auch gezogen bin. Als das dann kaputt ging, bin ich übergangsweise wieder zu meinen Eltern und für den Master dann wieder woanders hin.

Ich hab mir wirklich große Mühe gegeben, hier in der neuen Stadt Freunde und Anschluss zu finden, was ich leider nicht geschafft hab. Viele, die hier studieren, kennen sich schon aus dem Bachelor, viele sind schon in festen "Cliquen" integriert, in die ich einfach nicht reingekommen bin... Manche Mädels, mit denen ich mich gern mal auf nen Kaffee getroffen hätte, gab es dann nur im Doppelpack mit ihrem Freund oder sogar Ehemann und da hieß es dann in jedem Satz nur noch: "Also mein Mann und ich ...." usw...

In der Anfangszeit hab ichs auch noch geschafft, einige meiner Freundschaften aus meiner Bachelorzeit am Laufen zu halten, was bei einer Entfernung von 600 km ja schon nicht so einfach ist. Allein durch die Entfernung hab ich da schon ein paar Leute verloren, um die es dann aber auch nicht sooo tragisch war.
Im Sommer letzten Jahres hat es mich dann aber wirklich getroffen, als ich von meiner besten Freundin geradezu abserviert worden bin. Ich kannte sie seit fast 5 Jahren und hab sie auch während meines Bachelorstudiums kennengelernt. Sie hatte sich in den letzten Monaten sehr verändert, ist irgendwie immer esoterischer und "spiritueller" geworden und hat mich dann mit den Worten abserviert, dass sie meine negative Energie nicht mehr ertragen könne. Das hat mich enorm verletzt, weil ich von Haus aus manchmal etwas impulsiv bin. Dann muss ich mich mal 10 Minuten über etwas aufregen und dann ist es auch wieder ok... Ihr scheint das im Rahmen ihrer Veränderung dann wohl zu viel geworden zu sein...

Eine weitere Freundin aus meiner Bachelorzeit ist selbst vor kurzem umgezogen und seitdem sie in der neuen Stadt ist und in einer neuen WG wohnt, scheint sie da unglaublich viele neue Leute kennengelernt zu haben - so viele, dass sie für mich wohl keine Zeit mehr zu haben scheint oder es vielleicht auch nicht mehr will, ich hab keine Ahnung. Ich hab sie sogar schon drauf angesprochen, dass ich es total schade finde, wie sich unsere Freundschaft in letzter Zeit entwickelt hat und sie sagte, sie sehe das genauso. Aus ihrem Versprechen, sich wieder öfter zu melden, ist dann aber nichts geworden und auf meine whatsapp-Nachrichten oder Anrufe reagiert sie oft tagelang nicht..

Den quasi einzigen Freund, den ich hier in meiner neuen Stadt vor nem Jahr gefunden hab, hab ich jetzt vor nem Monat leider auch noch verloren, nachdem wir so dumm waren, was miteinander anzufangen und er dann irgendwann bemerkt hat, dass er sich in mich verliebt hat. Das allein wär ja nicht das Problem gewesen, weil ich ihm sagte, dass ich uns gern eine Chance geben würde. Bis er dann ausgepackt hat, dass er aber auch noch mit anderen Frauen schlafen will und das auch tut, weil er ein "Nachholbedürfnis" hat ..... Das hab ich nicht ertragen und den Kontakt abgebrochen.

Momentan hab ich nur eine einzige Freundin, die ich während einer meiner Studentenjobs mal kennengelernt hab und mit der ich mich alle paar Wochen mal auf nen Kaffee treffe.

Ich hab das Gefühl, je älter ich werde, desto schwieriger wird es für mich, neue Leute kennenzulernen. Wenn andere Leute am Wochenende was mit ihren Freunden unternehmen, sitz ich allein zuhause. Ich frag mich echt, was da los ist... Es ist ja nicht so, als ob ich niemanden kennenlernen wollte. Ich geh offen auf neue Leute zu, auch in der Arbeit hab ich ein paar nette Kolleginnen mal gefragt, ob wir nicht mal alle zusammen ins Kino wollen, aber irgendwie wird da nie was draus. Auch wenn ich in meinen Unikursen ein nettes Mädels kennengelernt und sie gefragt hab, ob wir mal nen Tee trinken wollen, kam dann meistens nur "Ja, lass uns das unbedingt mal machen, wir schreiben uns dann einfach nochmal!" und dann ist aber nichts mehr passiert...

Ich frag mich manchmal echt, wie andere Leute das machen, dass sie so nen ausufernden Freundes- und Bekanntenkreis haben und ich hock jeden abend alleine zuhause, mein Telefon vibriert nur alle paar Tage mal. Das klingt jetzt echt depressiv, aber manchmal glaub ich, dass es nicht einmal jemandem auffallen würde, wenn ich hier tagelang tot in meiner Wohnung liegen würde.

Ich weiß nicht so recht, aber habt ihr vielleicht ein paar aufmunternde Worte oder Tipps, was ich noch machen könnte?

Laut meiner aktuell einzigen Freundin bin ich ne richtig Nette, mit der man sich super unterhalten und Spaß haben kann - ich hab sie tatsächlich mal um ne "Fehleranalyse" gebeten.. Gerade weil meine frühere beste Freundin ja meinte, ich sei so negativ, hab ich meine Freundin eben auch gefragt, was sie denn dazu meint? Aber die sieht das überhaupt nicht so und schiebt es eher auf den Esoterik-Trip, auf den meine ehemals beste Freundin da gekommen ist...

Ach man, ich bin langsam echt traurig..

Viele Grüße,
mieze

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