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Meine beste Freundin macht mich immer wieder traurig

2. Februar 2016 um 23:26

Hallo zusammen! Vorweg: Freundschaft bedeutet mir sehr viel. Ich mach alles für meine Freunde- bin aber auch sehr verletzlich, weil ich ein schwaches Selbstbewusstsein hab. Hier mein Problem: Ich (Ende 30) werde immer wieder verletzt von ihr - sie möchte Macht mir gegenüber demonstrieren u trifft mich immer wieder an meiner verletzbarsten Stelle. Sie war mit zwar immer auch eine Stütze und hat mir viel geholfen - aber dann kommt immer mal wieder der Punkt, in dem sie aus heiterem Himmel Streit mit mir anfängt und wenn ich darauf ein gehe, bin ich dann die Schuldige und so kündigt sie mir immer mal wieder die Freundschaft. Das macht mich seelisch fertig, weil sie mir wichtig ist u ich sie trotzdem gern hab. Das nutzt sie aus, um Machtspiele mit mir zu machen und wenn ich Weine, dann macht sie mich noch mehr fertig und schiebt mir den schwarzen Peter zu und will mit einreden, dass ich an allem Schuld habe. Immer muss ich mich schuldig fühlen. Immer und immer wieder, denn sie weiss, dass sie alles mit mir machen kann, weil ich sie von ganzem Herzen gern hab. Meine Tür ist immer offen für sie. Nun gut, ich hatte schon mehrfach geliebte Menschen verloren, das weiss sie. Ich hab regelmäßig dann Panikattacken u. ich glaube, sie möchte in launischen Phasen einfach ihr Ego aufpollieren u wenn ich mich schlecht fühle wegen ihr, weiss nicht, wird sicherlich Glückshormone in ihr freisetzen. So kommt mir das vor. Mein Lebensgefährde hat mir geraten, mich nicht zum Opfer machen zu lassen. Ich soll mit mein Stolz bewahren. Werd ich versuchen. Verdammt schwer, mir nicht immer nur das Gute im Menschen vor Augen zu halten, sondern auchdie Tatsache, dass dies kein freundschaftliches Verhalten mir gegenüber ist. Wie auch immer. Ich wünsche mir einfach Menschen, mit denen ich mich austauschen kann, die mich nicht immer wieder wie Dreck behabehandeln. Sollten hier Menschen sein, die mich verstehen, mich gern anschreiben. Vielleicht gibt es auch Menschen, die auch nur Freunde suchen. Dann schreibt mich privat an

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6. Februar 2016 um 0:33

Hallo
Hallo blizzy75,

dein Wunsch nach Menschen, die dich mögen, wie du bist und dich respektieren, ist sehr verständlich. Und deinem Text nach zu urteilen, weißt du ja eigentlich auch was nun zu tun ist. Wenn deine "Freundin" wirklich solche Machtspiele mit dir spielt, dann ist sie keine Freundin. Punkt. Aus. Ende. Das hast du ja eigentlich schon selbst erkannt. Das ist schonmal ein großer Schritt, aber du musst diesen Weg auch konsequent weiter gehen. Sag dieser Person, wie du dich fühlst, dass dir die Beziehung zu ihr nicht gut tut und dass es für dich besser ist, den Kontakt abzubrechen. Sowas braucht Vorbereitung und man muss sich wirklich darauf einlassen, eventuell suchst du dir auch Hilfe dafür. Das ist sicher nicht leicht, aber du musst an dich selbst denken.

Erst wenn du die Personen aus deinem Leben und Herzen schmeißt, die dir deine Kraft rauben, erst dann kannst du wieder offen für neue ehrliche Freundschaften werden.

LG

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7. Februar 2016 um 17:53

Hey Sanny...bei Dir war s keine Freundschaft
....denn Freunde sind zueinander ehrlich und hintergehen sich nicht. Aber verstehe, wie auch Du Dich gefühlt haben musst!

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7. Februar 2016 um 18:28
In Antwort auf nefrag

Hallo
Hallo blizzy75,

dein Wunsch nach Menschen, die dich mögen, wie du bist und dich respektieren, ist sehr verständlich. Und deinem Text nach zu urteilen, weißt du ja eigentlich auch was nun zu tun ist. Wenn deine "Freundin" wirklich solche Machtspiele mit dir spielt, dann ist sie keine Freundin. Punkt. Aus. Ende. Das hast du ja eigentlich schon selbst erkannt. Das ist schonmal ein großer Schritt, aber du musst diesen Weg auch konsequent weiter gehen. Sag dieser Person, wie du dich fühlst, dass dir die Beziehung zu ihr nicht gut tut und dass es für dich besser ist, den Kontakt abzubrechen. Sowas braucht Vorbereitung und man muss sich wirklich darauf einlassen, eventuell suchst du dir auch Hilfe dafür. Das ist sicher nicht leicht, aber du musst an dich selbst denken.

Erst wenn du die Personen aus deinem Leben und Herzen schmeißt, die dir deine Kraft rauben, erst dann kannst du wieder offen für neue ehrliche Freundschaften werden.

LG

Du hast Recht, netfrag...
"Krafträuber" sollte man eigentlich nicht zulassen im eigenen Leben. Nur ist das nicht so einfach. Denn unter m Strich hat mir meine Freundin auch viel viel mehr Kraft geschenkt in der Vergangenheit. Nur ist es immer wieder so, dass sie mir auch Kraft in solchen Situationen nimmt. Sie kann es nicht ertragen, sich großartig in solchen Momenten mit mir auszutauschen. Wenn ihr was nicht passt, dann lässt sie mich gar nicht reden sondern blockt ab oder legt bei Telefonaten regelmässig auf. Auch so unterbindet sie dann den Kontakt und diesmal ist mir noch nicht mal der Grund wirklich ersichtlich. Unabhängig davon, weiss ich, dass ich kein Engel bin. Aber die Stärke, mich für Fehler zu entschuldigen, besitze ich glücklicherweise. Sie - weiss nicht- sieht noch nicht mal Fehler bei Sich. Egal was passiert: Ich bin in ihren Augen immer die Schuldige an allem. Wenn sie sich über mich ärgert, scheint ihr objektiver Beurteilungssinn gänzlich verloren zu gehen und sie "sucht" förmlich nach Fehlern bei mir oder "dreht" Sachverhalte so lange, bis ich tatsächlich mich schuldig fühlen "muss", obwohl ich das nicht müsste. Denn nichts ist Böse, wenn es nicht mit böser Absicht geschieht. Ich kann mit Recht behaupten, dass ich bei Menschen, die ich gerne habe, davon befreit bin, sie zu verletzen und auch so mir nicht der Sinn danach steht, anderen Menschen Schmerzen und Leid zuzufügen.Denn auch, wenn ich mir meine Meinung nicht nehmen lasse und meine Meinungen ganz klar auch vertreten kann, bin ich ein eher friedfertig eingestellter Mensch, was natürlich nicht bedeutet, dass ich bei Freunden mit Dingen hinterm Berg halte, die mich beschäftigen. Das mag wohl auch immer mal wieder Stein des Anstoßes sein. Unser aktueller "Streit", der eigentlich gar kein Streit war, beruht auf einer Freude, die ich ihr dachte bereiten zu können. Klar: Ich war schon traurig, als ich gemerkt habe, dass sie sich nicht freut. Und das scheint zumindest Stein des Anstosses gewesen sein. Denn je mehr ich dann meine Traurigkeit zeige, desto weniger kann sie damit umgehen und das macht sie dann eher wütend. Sie merkt dann, dass sie "Oberhand" über mich gewinnt und trumpft dann so richtig auf. Es wirkt fast so, als ob sie Freude und Spass hätte, wenns mir dann wegen ihr schlecht geht, was ich natürlich nicht weiss, aber so kommt es für mich rüber. Ja, "netfrag", ich kann Dir nicht sagen, ob ich wirklich weiss, was zu tun wäre. Vom Sachverhalt ist ihr Verhalten, mit noch nicht mal die Gelegenheit zu geben, mich erklären zu können und mich mit Eiseskälte zu behandeln, Indiz dafür, dass ich keinerlei Bedeutung wohl zu haben scheine für sie. Denn es scheinen ja schließlich "Glückshormone" in ihr frei gesetzt zu werden, wenn es mir schlecht dann geht. So fühlt es sich auf jeden Fall an und ich muss mich zwangsläufig fragen, ob ich ihr wichtig bin oder jemals wichtig war. Ich weiss es unterm Strich nicht. Wobei es sich auf jeden Fall auch so für mich in Zeiten dargestellt hat in Zeiten, in denen sie für mich da war und die meiste Zeit war das natürlich auch der Fall. Vielleicht sollte ich es als "Phase" abstempeln bei ihr? Ich weiss es nicht. Ich weiss eigentlich gar nichts mehr. Ich kenne keinen Wert - zumindest meinen Wert in ihren Augen gar nicht mehr.Ich kann nur von mir ausgehen: Niemals könnte ich bewusst, sie verletzen und wenn ich auch bei ihr schon ab und an mal übers Ziel hinaus "geschossen" habe, dann habe ich mich immer an Ort und Stelle entschuldigt. Immer! Ich brauche keine Tage/Wochen und Monate, um Fehler bei mir zu erkennen. Wobei, wenn man eigene Fehler bei sich erkennen kann, dann ist das ja schon ein Fortschritt. Selbst wenn es dann später sein sollte. Aber vieles sieht sie gar nicht ein und ich darf mich immer schuldig fühlen. Sich "entschuldigen" scheint nicht so ihr Ding zu sein, denn das würde voraussetzen, dass sie Fehler auch in ihrem Verhalten fähig wäre, zu erkennen.Soll nicht heissen, dass sie das noch nie getan hat, aber eher spärlich und wenn, dann sind es eh nur "Pauschalaussagen"-die nicht auf Sachverhalte aufbauen. Sowas wie eine Aussprache in der Form, wie ich es kenne, dass jeder sich aufrichtig das sagen kann, wie er in der Vergangenheit empfunden hat, findet praktisch in solchen Dingen gar nicht so statt, wie ich es mir vorstelle. Es wird eher dann die Variante gewählt, die Sachen unter n Tisch zu kehren. Und wenn ich nachhaken möchte, bin ich dann eh meist die jenige, die in ihren Augen jeden "Brei" neu aufwärmt. Wobei, aus meiner Sicht ist das ja kein "Aufwärmen", eine Aussprache, sondern einfach die Gelegenheit, dass jeder sich äußern könnte, damit wirklich "Gras" über eine Sache wachsen kann. Aber das ist im Umgang mit ihr nicht möglich. Denn sie ist ja ein Mensch, der immer alles und jeden unter Kontrolle halten möchte. Sie nimmt sich auch das Recht raus, die Fäden zu ziehen, wann und ob sie mit mir sprechen möchte und/ob, wenn überhaupt, Kontakt wieder aufgenommen wird. Sie brauch diese "Machtspiele" bei Menschen, wie die Luft zu atmen. Vor Freunden macht sie da auch kein Halt - auch wenn es da wirklich selten vorkommt. Dennoch immer mal wieder und genau genommen, reicht es ja auch einmal schon aus, dass es genug ist. Bewusst mit den Gefühlen von Menschen spielen, das finde ich persönlich nicht unbedingt eine positive Eigenschaft. Schon gar nicht, wenn man mit den freundschaftlichen Gefühlen spielt, mit einem Mensche, den man angeblich so mag und von dem man weiss, dass dieser einem wirklich super gern hat und dass dieser viel für einem tun würd und sogar bereit ist, sich und seinen Stolz zu opfern, um zu zeigen, wie wichtig ihm der Gedanke von "Freundschaft" ist. Ja, weiss ich was zu tun ist? Ich weiss es - oder doch nicht - oder glaube es zu wissen? Ich weiss gar nicht mehr, was ich denken oder tun soll. Es tut einfach nur verdammt weh. Immer diese "Spiele"-nur um sich besser zu fühlen auf meine Emotionen ist ja geschissen. Ich bin vielleicht ja doch nur "Mittel" zum Zweck? Werde dahingehend in solchen Situationen missbraucht, dass sich ein Mensch auf meine Kosten erhebt. Noch dazu ein Mensch, den ich von ganzen Herzen her mag. Das tut verdammt weh, und das weiss sie. Ob sie sich je wieder melden wird, weiss ich nicht. Ob ich mich darüber freuen würde? Weiss ich auch nicht. Ich vermisse sie und ihre Freundschaft - aber war es das? Ist es das? Oder ist es doch nur die Hoffnung, dass es realistisch ist, dass ich ihr wichtig bin obwohl dem nicht so ist. Aber was war das denn, all die Jahre, in denen sie für mich da war? Hab ich mir das alles nur eingebildet? Oder war das einfach eine Vorlaufzeit, um mich gefügig zu machen, um Machtspiele mit mir zu betreiben? Es sind keine Vermutungen, es sind Befürchtungen. Ich will Euch mal was sagen: Ich habe in meiner Vergangenheit Menschen verloren, die mir alles in meinem Leben bedeutet haben. Von heute auf morgen. Es war kein "Abschied" mehr möglich. Von heute auf morgen waren sie einfach tot. Sie waren weg und wann immer ich mir das in Erinnerung rufe, fliesen die Tränen und der Wunsch, ihnen nahe zu sein. Sie war da für mich in dieser Zeit und ich bin ihr unendlich dankbar. Werde ihr niemals vergessen, dass sie einfach mir eine Stütze war und immer wieder. Was ich aber dann nicht versthen kann, dass sie mir von heute auf morgen die Freundschaft kündigt, ohne mir Gelegenheit zu geben, mich dazu zu äußern. Es fühlt sich an, als wäre sie auch von heute auf morgen gegangen, wie damals. Man ist so machtlos. Die Menschen aus meiner Vergangenheit, die mich verlassen haben, die konnten sich nicht von mir verabschieden- es war Schicksal. Doch sie "spielt" mit dieser schrecklichen Erinnerung und es macht ihr offensichtlich Spass, zu wissen, wie sehr mich das triggert, weil sie weiss, wie wichtig sie mir ist/wäre. So, wie es damals war, als ich die anderen wichtigen Menschen in meinem Leben verloren habe. Und das hat mich so sehr mitgenommen, dass es Narben auf meiner Seele für immer eingraviert hat. Und diese Narben fügt sie mir bei vollem bewusstsein zu aus einem für mich nicht nachvollziehbaren Grund, den sie mir eh nie liefern wird. Wisst ihr jetzt, dass es mir schwer fällt, was ich denken soll? Ja, es ist leicht zu sagen, ich würde wissen müssen, was zu tun ist. Aber ist nicht leicht manchmal so schwer? Gerade wenn Emotionen mit im Spiel sind?

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7. Februar 2016 um 22:21

Ich hab kaum die Chance,
Klartext zu reden, wenn ich kein Gehör finde und sie den Kontakt dann u eh unterbricht u meidet, sobald ich was sage, was ihr nicht behagt. Solchen Gesprächen hält sie nicht stand. Sie will das dann nicht hören und geht auf Abstand!

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7. Februar 2016 um 23:16
In Antwort auf blizzy75

Du hast Recht, netfrag...
"Krafträuber" sollte man eigentlich nicht zulassen im eigenen Leben. Nur ist das nicht so einfach. Denn unter m Strich hat mir meine Freundin auch viel viel mehr Kraft geschenkt in der Vergangenheit. Nur ist es immer wieder so, dass sie mir auch Kraft in solchen Situationen nimmt. Sie kann es nicht ertragen, sich großartig in solchen Momenten mit mir auszutauschen. Wenn ihr was nicht passt, dann lässt sie mich gar nicht reden sondern blockt ab oder legt bei Telefonaten regelmässig auf. Auch so unterbindet sie dann den Kontakt und diesmal ist mir noch nicht mal der Grund wirklich ersichtlich. Unabhängig davon, weiss ich, dass ich kein Engel bin. Aber die Stärke, mich für Fehler zu entschuldigen, besitze ich glücklicherweise. Sie - weiss nicht- sieht noch nicht mal Fehler bei Sich. Egal was passiert: Ich bin in ihren Augen immer die Schuldige an allem. Wenn sie sich über mich ärgert, scheint ihr objektiver Beurteilungssinn gänzlich verloren zu gehen und sie "sucht" förmlich nach Fehlern bei mir oder "dreht" Sachverhalte so lange, bis ich tatsächlich mich schuldig fühlen "muss", obwohl ich das nicht müsste. Denn nichts ist Böse, wenn es nicht mit böser Absicht geschieht. Ich kann mit Recht behaupten, dass ich bei Menschen, die ich gerne habe, davon befreit bin, sie zu verletzen und auch so mir nicht der Sinn danach steht, anderen Menschen Schmerzen und Leid zuzufügen.Denn auch, wenn ich mir meine Meinung nicht nehmen lasse und meine Meinungen ganz klar auch vertreten kann, bin ich ein eher friedfertig eingestellter Mensch, was natürlich nicht bedeutet, dass ich bei Freunden mit Dingen hinterm Berg halte, die mich beschäftigen. Das mag wohl auch immer mal wieder Stein des Anstoßes sein. Unser aktueller "Streit", der eigentlich gar kein Streit war, beruht auf einer Freude, die ich ihr dachte bereiten zu können. Klar: Ich war schon traurig, als ich gemerkt habe, dass sie sich nicht freut. Und das scheint zumindest Stein des Anstosses gewesen sein. Denn je mehr ich dann meine Traurigkeit zeige, desto weniger kann sie damit umgehen und das macht sie dann eher wütend. Sie merkt dann, dass sie "Oberhand" über mich gewinnt und trumpft dann so richtig auf. Es wirkt fast so, als ob sie Freude und Spass hätte, wenns mir dann wegen ihr schlecht geht, was ich natürlich nicht weiss, aber so kommt es für mich rüber. Ja, "netfrag", ich kann Dir nicht sagen, ob ich wirklich weiss, was zu tun wäre. Vom Sachverhalt ist ihr Verhalten, mit noch nicht mal die Gelegenheit zu geben, mich erklären zu können und mich mit Eiseskälte zu behandeln, Indiz dafür, dass ich keinerlei Bedeutung wohl zu haben scheine für sie. Denn es scheinen ja schließlich "Glückshormone" in ihr frei gesetzt zu werden, wenn es mir schlecht dann geht. So fühlt es sich auf jeden Fall an und ich muss mich zwangsläufig fragen, ob ich ihr wichtig bin oder jemals wichtig war. Ich weiss es unterm Strich nicht. Wobei es sich auf jeden Fall auch so für mich in Zeiten dargestellt hat in Zeiten, in denen sie für mich da war und die meiste Zeit war das natürlich auch der Fall. Vielleicht sollte ich es als "Phase" abstempeln bei ihr? Ich weiss es nicht. Ich weiss eigentlich gar nichts mehr. Ich kenne keinen Wert - zumindest meinen Wert in ihren Augen gar nicht mehr.Ich kann nur von mir ausgehen: Niemals könnte ich bewusst, sie verletzen und wenn ich auch bei ihr schon ab und an mal übers Ziel hinaus "geschossen" habe, dann habe ich mich immer an Ort und Stelle entschuldigt. Immer! Ich brauche keine Tage/Wochen und Monate, um Fehler bei mir zu erkennen. Wobei, wenn man eigene Fehler bei sich erkennen kann, dann ist das ja schon ein Fortschritt. Selbst wenn es dann später sein sollte. Aber vieles sieht sie gar nicht ein und ich darf mich immer schuldig fühlen. Sich "entschuldigen" scheint nicht so ihr Ding zu sein, denn das würde voraussetzen, dass sie Fehler auch in ihrem Verhalten fähig wäre, zu erkennen.Soll nicht heissen, dass sie das noch nie getan hat, aber eher spärlich und wenn, dann sind es eh nur "Pauschalaussagen"-die nicht auf Sachverhalte aufbauen. Sowas wie eine Aussprache in der Form, wie ich es kenne, dass jeder sich aufrichtig das sagen kann, wie er in der Vergangenheit empfunden hat, findet praktisch in solchen Dingen gar nicht so statt, wie ich es mir vorstelle. Es wird eher dann die Variante gewählt, die Sachen unter n Tisch zu kehren. Und wenn ich nachhaken möchte, bin ich dann eh meist die jenige, die in ihren Augen jeden "Brei" neu aufwärmt. Wobei, aus meiner Sicht ist das ja kein "Aufwärmen", eine Aussprache, sondern einfach die Gelegenheit, dass jeder sich äußern könnte, damit wirklich "Gras" über eine Sache wachsen kann. Aber das ist im Umgang mit ihr nicht möglich. Denn sie ist ja ein Mensch, der immer alles und jeden unter Kontrolle halten möchte. Sie nimmt sich auch das Recht raus, die Fäden zu ziehen, wann und ob sie mit mir sprechen möchte und/ob, wenn überhaupt, Kontakt wieder aufgenommen wird. Sie brauch diese "Machtspiele" bei Menschen, wie die Luft zu atmen. Vor Freunden macht sie da auch kein Halt - auch wenn es da wirklich selten vorkommt. Dennoch immer mal wieder und genau genommen, reicht es ja auch einmal schon aus, dass es genug ist. Bewusst mit den Gefühlen von Menschen spielen, das finde ich persönlich nicht unbedingt eine positive Eigenschaft. Schon gar nicht, wenn man mit den freundschaftlichen Gefühlen spielt, mit einem Mensche, den man angeblich so mag und von dem man weiss, dass dieser einem wirklich super gern hat und dass dieser viel für einem tun würd und sogar bereit ist, sich und seinen Stolz zu opfern, um zu zeigen, wie wichtig ihm der Gedanke von "Freundschaft" ist. Ja, weiss ich was zu tun ist? Ich weiss es - oder doch nicht - oder glaube es zu wissen? Ich weiss gar nicht mehr, was ich denken oder tun soll. Es tut einfach nur verdammt weh. Immer diese "Spiele"-nur um sich besser zu fühlen auf meine Emotionen ist ja geschissen. Ich bin vielleicht ja doch nur "Mittel" zum Zweck? Werde dahingehend in solchen Situationen missbraucht, dass sich ein Mensch auf meine Kosten erhebt. Noch dazu ein Mensch, den ich von ganzen Herzen her mag. Das tut verdammt weh, und das weiss sie. Ob sie sich je wieder melden wird, weiss ich nicht. Ob ich mich darüber freuen würde? Weiss ich auch nicht. Ich vermisse sie und ihre Freundschaft - aber war es das? Ist es das? Oder ist es doch nur die Hoffnung, dass es realistisch ist, dass ich ihr wichtig bin obwohl dem nicht so ist. Aber was war das denn, all die Jahre, in denen sie für mich da war? Hab ich mir das alles nur eingebildet? Oder war das einfach eine Vorlaufzeit, um mich gefügig zu machen, um Machtspiele mit mir zu betreiben? Es sind keine Vermutungen, es sind Befürchtungen. Ich will Euch mal was sagen: Ich habe in meiner Vergangenheit Menschen verloren, die mir alles in meinem Leben bedeutet haben. Von heute auf morgen. Es war kein "Abschied" mehr möglich. Von heute auf morgen waren sie einfach tot. Sie waren weg und wann immer ich mir das in Erinnerung rufe, fliesen die Tränen und der Wunsch, ihnen nahe zu sein. Sie war da für mich in dieser Zeit und ich bin ihr unendlich dankbar. Werde ihr niemals vergessen, dass sie einfach mir eine Stütze war und immer wieder. Was ich aber dann nicht versthen kann, dass sie mir von heute auf morgen die Freundschaft kündigt, ohne mir Gelegenheit zu geben, mich dazu zu äußern. Es fühlt sich an, als wäre sie auch von heute auf morgen gegangen, wie damals. Man ist so machtlos. Die Menschen aus meiner Vergangenheit, die mich verlassen haben, die konnten sich nicht von mir verabschieden- es war Schicksal. Doch sie "spielt" mit dieser schrecklichen Erinnerung und es macht ihr offensichtlich Spass, zu wissen, wie sehr mich das triggert, weil sie weiss, wie wichtig sie mir ist/wäre. So, wie es damals war, als ich die anderen wichtigen Menschen in meinem Leben verloren habe. Und das hat mich so sehr mitgenommen, dass es Narben auf meiner Seele für immer eingraviert hat. Und diese Narben fügt sie mir bei vollem bewusstsein zu aus einem für mich nicht nachvollziehbaren Grund, den sie mir eh nie liefern wird. Wisst ihr jetzt, dass es mir schwer fällt, was ich denken soll? Ja, es ist leicht zu sagen, ich würde wissen müssen, was zu tun ist. Aber ist nicht leicht manchmal so schwer? Gerade wenn Emotionen mit im Spiel sind?

Prozess
Keiner hat was von leicht gesagt! Aber die Gleichung ist einfach: Trenne dich von dem, was dir mehr Schaden zufügt, als dass es dir Freude bringt.

Dieser Prozess ist nicht leicht und er ist auch nicht von heute auf morgen vorbei. Ein Prozess braucht seine Zeit und es braucht Kraft, aber irgendwann ist es vorbei. Das was deine Freundin dir "antut" bzw. was du erlaubst, dass sie die antut, das scheint nicht irgendwann vorbei zu sein, sonder wird ewig so weiter gehen, wenn du keinen Schlussstrich ziehst.

Gruß

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8. Februar 2016 um 6:54
In Antwort auf nefrag

Prozess
Keiner hat was von leicht gesagt! Aber die Gleichung ist einfach: Trenne dich von dem, was dir mehr Schaden zufügt, als dass es dir Freude bringt.

Dieser Prozess ist nicht leicht und er ist auch nicht von heute auf morgen vorbei. Ein Prozess braucht seine Zeit und es braucht Kraft, aber irgendwann ist es vorbei. Das was deine Freundin dir "antut" bzw. was du erlaubst, dass sie die antut, das scheint nicht irgendwann vorbei zu sein, sonder wird ewig so weiter gehen, wenn du keinen Schlussstrich ziehst.

Gruß

Danke Dir, für Deine Einschätzung, netfrag!
Es ist wohl tatsächlich alles ein Entwicklungsprozess. Ich werd die schöne Zeit im Herzen tragen und den Rest kann ich eh nicht beeinflussen. Sie ist schon ein toller Mensch - abgesehen von ihren Macht spielen und ihrem Drang, alles kontrollieren zu wollen. Ich hab ihr sehr viel zu verdanken, das werde ich auch nie vergessen. Wir sind gemeinsam durch schwere Zeiten gegangen. Das hat die Tiefe unserer besonderen Freundschaft, die mir persönlich sehr viel bedeutet, geprägt. Doch es gibt ihr nicht den Freischein, mich so jetzt behandeln zu dürfen. Das sollte ich mir auch vor Augen halten.Es ist dann halt so. Ich wünsche ihr das AAllerbeste und andere Freunde, die sie zumindest annähernd so zu schätzen wissen und gern haben, wie ich. Mit dieser Gewissheit wurde ich dann auch gerne es dabei belassen. Danke Dir fürs Zuhören! Gruß zurück!

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21. Februar 2016 um 22:21

Naja, soneva99
das ist doch nicht wichtig, mir darüber Gedanken zu machen. Denn sie ist ja intelligent und so gesehen, müsste ihr ja bewusst sein, wie sehr sie mich verletzt. Aber in ihren Augen bin ich ja immer die Schuldige. Wobei ich im aktuellen Fall gar nicht weiss, was ich falsch gemacht habe. Was kann denn falsch sein, wenn man einem Menschen, den man sehr mag, gerne eine Freude macht? Wobei - dass sie ihr Verhalten manchmal auf mich projekziert, das ist mir nicht entgangen. Das heisst natürlich nicht, dass ich ein Engel bin. Im Gegenteil. Ich mache schon sehr sehr viele Fehler. Das weiss ich natürlich auch. Bin auch ihr gegenüber schon öfters ungerecht gewesen und hab auch ab und an mal unverhältnismässig in der Vergangenheit reagiert. Wobei ich mich immer entschuldigt habe. Denn ich selbst erkenne schon Fehler bei mir. Denke mal aber, ihr gelingt das nur schwer oder gar nicht-da bin ich mir selber noch ein wenig im Unklaren. Sie weiss natürlich schon, dass sie nicht perfekt ist. Ihr ist auch bewusst, dass im Grunde niemand perfekt ist. Aber sich für etwas entschuldigen würde ja voraussetzen, dass sie ihr Verhalten hinterfragt. Davon gehe ich in den meisten Fällen eher weniger aus. Ich vermute mal, dass sie immer glaubt, dass sie selber nicht gut genug für mich wäre und vielleicht ja auch Angst hat, dass ich andere Freunde mehr mögen könnte. Aber dem ist nicht so. Oder sie glaubt, ich möge sie nicht, wobei ich eigentlich ihr das immer sage, dass ich sie sehr mag. Vielleicht glaubt sie mir das ja nicht. Weiss nicht... Persönlichkeitsstörung? Was würde das ändern. Den Sachverhalt in der Richtung, dass ich für alles Verständnis haben muss- meinst Du das, damit?

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21. Februar 2016 um 23:03
In Antwort auf blizzy75

Danke Dir, für Deine Einschätzung, netfrag!
Es ist wohl tatsächlich alles ein Entwicklungsprozess. Ich werd die schöne Zeit im Herzen tragen und den Rest kann ich eh nicht beeinflussen. Sie ist schon ein toller Mensch - abgesehen von ihren Macht spielen und ihrem Drang, alles kontrollieren zu wollen. Ich hab ihr sehr viel zu verdanken, das werde ich auch nie vergessen. Wir sind gemeinsam durch schwere Zeiten gegangen. Das hat die Tiefe unserer besonderen Freundschaft, die mir persönlich sehr viel bedeutet, geprägt. Doch es gibt ihr nicht den Freischein, mich so jetzt behandeln zu dürfen. Das sollte ich mir auch vor Augen halten.Es ist dann halt so. Ich wünsche ihr das AAllerbeste und andere Freunde, die sie zumindest annähernd so zu schätzen wissen und gern haben, wie ich. Mit dieser Gewissheit wurde ich dann auch gerne es dabei belassen. Danke Dir fürs Zuhören! Gruß zurück!

Danke für Eure Antworten
ich weiss gar nicht, warum ich das alles niedergeschrieben habe? Vielleicht ja auch, um meine Gedanken zu sortieren. Im Grunde kann mir eh niemand helfen. Es ist so, dass ich (leider) nur mein Verhalten kann, versuchen, zu ändern, oder aber meinen Blickwinkel. Sonst nichts. Wie gesagt: Ich kann an der Situation eh keinen Einfluss mehr nehmen. Egal, ob, ich reagiere oder nicht. In solchen Situationen und Momenten kann ich eh gar nichts Recht machen und es werden förmlich dann Fehler bei mir gesucht. Selbst wenn ich freundlich bin, reagiert sie überspitzt und wütend; provoziert mich förmlich, bis ich aus der Haut fahre und sie damit dann den Grund geliefert bekommt, dass ich dann ja tatsächlich Schuld habe. Wie auch immer. Wollte mir mehr alles mal von der Seele schreiben. Egal ist es so und so. Sie möchte mich nicht mehr; vielleicht bin ich ihr auch zwischenzeitlich lästig und sie wollte einfach streiten, damit sie mich los wird. Und das kann man dann am besten damit erreichen, in dem man einen Streit konstruiert, in dem ich dann nur falsch reagieren kann und wenn ich das tue, dann ist das die Vorlage dafür, mich "wegzuwerfen" ohne dass sie ein schlechtes Gewissen haben muss, denn schließlich bin ich dann schuld und sie fühlt sich mit meinen Reaktionen damit ja dann auch bestätigt. Das macht es ihr umso leichter, sich von der Freundschaft zu lösen. Ändern kann ich es nicht und somit wars das mit einer wirklich wundervollen Freundschaft - zumindest habe ich sie so die meiste Zeit empfunden. Ich werde sie vermissen- sie als Mensch und sie als meine Freundin. Aber es ist an der Zeit, ihre Entscheidung zu respektieren und vielleicht ist das sogar eine Art "Taktgefühl" ihrerseits, wenn der Kontakt dann weg ist. Ich weiss es nicht. Aber ist halt, wie es ist und ich muss es akzeptieren. Danke Euch, dass ihr Euch Zeit genommen habt, mir zu antworten.

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28. Februar 2016 um 4:01
In Antwort auf blizzy75

Danke für Eure Antworten
ich weiss gar nicht, warum ich das alles niedergeschrieben habe? Vielleicht ja auch, um meine Gedanken zu sortieren. Im Grunde kann mir eh niemand helfen. Es ist so, dass ich (leider) nur mein Verhalten kann, versuchen, zu ändern, oder aber meinen Blickwinkel. Sonst nichts. Wie gesagt: Ich kann an der Situation eh keinen Einfluss mehr nehmen. Egal, ob, ich reagiere oder nicht. In solchen Situationen und Momenten kann ich eh gar nichts Recht machen und es werden förmlich dann Fehler bei mir gesucht. Selbst wenn ich freundlich bin, reagiert sie überspitzt und wütend; provoziert mich förmlich, bis ich aus der Haut fahre und sie damit dann den Grund geliefert bekommt, dass ich dann ja tatsächlich Schuld habe. Wie auch immer. Wollte mir mehr alles mal von der Seele schreiben. Egal ist es so und so. Sie möchte mich nicht mehr; vielleicht bin ich ihr auch zwischenzeitlich lästig und sie wollte einfach streiten, damit sie mich los wird. Und das kann man dann am besten damit erreichen, in dem man einen Streit konstruiert, in dem ich dann nur falsch reagieren kann und wenn ich das tue, dann ist das die Vorlage dafür, mich "wegzuwerfen" ohne dass sie ein schlechtes Gewissen haben muss, denn schließlich bin ich dann schuld und sie fühlt sich mit meinen Reaktionen damit ja dann auch bestätigt. Das macht es ihr umso leichter, sich von der Freundschaft zu lösen. Ändern kann ich es nicht und somit wars das mit einer wirklich wundervollen Freundschaft - zumindest habe ich sie so die meiste Zeit empfunden. Ich werde sie vermissen- sie als Mensch und sie als meine Freundin. Aber es ist an der Zeit, ihre Entscheidung zu respektieren und vielleicht ist das sogar eine Art "Taktgefühl" ihrerseits, wenn der Kontakt dann weg ist. Ich weiss es nicht. Aber ist halt, wie es ist und ich muss es akzeptieren. Danke Euch, dass ihr Euch Zeit genommen habt, mir zu antworten.

Ich habe erkannt...
dass ich in vielen Situationen auch falsch reagiere und reagiert habe und auch in meinem Beitrag, dass ich in meiner Einschätzung des Sachverhaltes falsch liege:

Es stimmt, meine Freundin hat mir die langjährige Freundschaft gekündigt.

Es tut mir sehr weh aber ich möchte dennoch was klarstellen, weil mein vorhergehender Beitrag einfach aus einer Emotionalität heraus, verfasst wurde. Heute sehe ich vieles klarer und werde es in den nächsten Tagen und Wochen auch noch klarer sehen:

Meine Freundin (ich möchte sie dennoch auch weiterhin als "Freundin" bezeichnen, weil ich diese in ihr nach wie vor sehe) ist im Grunde ihres Herzens ein wundervoller und einfach toller Mensch. Klar: Es gab schon immer mal wieder Phasen in unserer Freundschaft, die man als "Tief" bezeichnen könnte. Aber einfach deshalb, weil sowohl sie als auch ich in der Vergangenheit unschöne Lebenssituationen vorgefunden haben oder in diese unfreiwillig hinein"geworfen" wurden-sag ich jetzt einfach mal so.

Sie selbst hat sehr viel unschöne Dinge erlebt - in ihrer Vergangenheit und das hatte ich in meinem Beitrag nicht erwähnt. Die "Liebe", die man von seinen Mitmenschen erfahren kann - besonders in der Phase des Aufwachsens, hat sie nie gehabt. Umso erstaunlicher, dass sie so ein mitfühlender und herzlicher Mensch geworden ist. Sie ist ein durch und durch warmherziger Mensch und jemand, der sich in alles und jeden hineinversetzen kann - durchaus emphatisch. Sie war und ist mir -auch was mein Verhalten angeht- immer wieder eine Stütze-gerade auch deshalb, weil sie schon einem manchmal ziemlich herausfordern kann. Denke aber, das passiert auch deshalb, weil sie mir immer wieder aufzeigen möchte, dass die Welt nicht so funktioniert, wie ich es gerne hätte und ich für mich selber Strategien entwickeln muss, mit Dingen umzugehen oder Situationen.

Ich halte an ihr fest - ja, das stimmt. Aber mein Festhalten geschieht - wenn kein Kontakt mehr besteht - im Herzen. Ich möchte sie nicht belästigen oder sonst was. Ja, und ich akzeptiere all ihre Entscheidungen. Denn das muss ich -alles andere wäre egoistisch und das möchte ich so nicht sein. Ja-ich mag sie so sehr, dass ich bereit bin, ggf. auch freiwillig auf sie zu verzichten, weil ich weiss, dass ich und meine Freundschaft zu ihr, keinen Freiraum für sie selber mehr schafft. Denn sie ist ein sehr besorgter Mensch, wenn es um das Wohl von anderen geht. Doch es ist ihr gutes Recht, sich auch um sich zu kümmern und ihre Belange und das wünsche ich mir sehr, dass sie das nun endlich tut und ggf. auch Menschen findet, die sie dabei bestärken können.

Ich war in meinen Beiträgen sehr einseitig und zwischenzeitlich hatte ich jedoch Gelegenheit, die ganzen Jahre Revue passieren zu lassen.

Unterm Strich ist sie immer für mich da gewesen, IMMER! Ich habe Menschen in meiner Vergangenheit - geliebte Menschen- verloren. Sie war mir jedoch immer eine Bereicherung - ist es nach wie vor (auch ohne Kontakt), denn sie hat mir beigestanden, mich getröstet, sich um mich gesorgt - sich oft über mich sicher auch den Kopf zerbrochen, weil wie einfach immer wollte, dass es mir gut geht. Und vielleicht hat sie ja auch deshalb den Kontakt ganz abgebrochen, weil sie ggf. das Gefühl hat oder glaubt, dass es mir ohne ihre Freundschaft besser ginge. Vielleicht hat sie ja auch deshalb den Prozess, dass es so weit kommt, wie es jetzt ist, etwas beschleunigt und in genau diese Richtung beeinflusst.

Klar, ich war auch für sie da - soweit es mir möglich war. Aber im Grunde konnte ich eigentlich gar nicht so für sie da sein, wie ich es mir gerne gewünscht hätte. Einfach deshalb, weil ich nicht so eine wirklich starke Persönlichkeit bin. Wenn es ihr schlecht ging, fielen mir meist eh nie die richtigen Worte ein und so wars halt dann so, dass ich ihr meist eher immer weniger eine Hilfe war, als sie es bei mir war.

Mir wurde hier eine Frage gestellt (der Beitrag wurde leider gelöscht, weiss auch nicht warum) und ich habe darauf gar nicht geantwortet, weil es für mich niemals eine Rolle gespielt hat-aber, das würde ihr Verhalten mir gegenüber auch erklären und somit würde vieles in Euren Ratschlägen - anderst aussehen.

Lasst es mich so formulieren. Sie hat Schlimmes erlebt und daher ist sie der Mensch, der sie ist -wenngleich ich vermute, dass sie auch ab und an Zweifel hat, ob es ihre Mitmenschen wirklich ehrlich mit ihr meinen. Und wann immer sie das Gefühl hat, dem ist nicht so, dann tut sie im Grunde für sich genau das richtige. Sie bricht diese Kontakte (wie jetzt ja auch zu mir) - einfach ab. Ich für mich weiss, dass ich niemals böse auf sie sein werden kann, denn dazu ist sie einfach zu tief in meinem Herzen verwurzelt - aufgrund der vielen Zeit, die sie für mich aufgeopfert hat-einfach deshalb, damit es mir gut geht.

Es gut mir zwar verdammt weh, dass ich keine Möglichkeit sehe, ihr das persönlich so zu kommunizieren. Denn hätte ich diese Möglichkeit und ich wäre nicht überall gesperrt oder blockiert-ja, hätte ich diese Möglichkeit, dann würde ich sie wahrnehmen.

Denn ich würde ihr einfach nochmal vor Augen halten, dass es zwar jetzt so ist und auch geworden ist, wie es ist; allerdings wird das niemals an meinem "Freundschaftsgedanken" zu ihr etwas verändern. Da können von mir aus auch all die Jahre ins Land ziehen und ich werde alle schöne Erinnerungen über all die lange Zeit bis in die Unendlichkeit, mit mir tragen. Sie wird immer ein Teil von mir sein, einfach deshalb, weil sie es verdient hat, dass sie so wahrgenommen wird, als der Mensch, der sie ist. Einfach ein durchaus mitreisender Mensch. Mitreisend im Sinne davon, dass sie es immer wieder schafft, andere Menschen - so auch mich- aufzuheitern. Selbst wenn ihr nicht gerade der Sinn danach steht.

Es gab innerhalb unserer Freundschaft viele Hochs und Tiefs. Doch genau das hat die Festigkeit unserer Freundschaft geprägt und auch hervor gerufen. Wir haben immer alles miteinander geteilt. Sowohl Freund, als auch Leid. Wie könnte ich denn all das jemals vergessen? Wie? Nein, danach steht mir niemals der Sinn. Denn was gut ist und war, wird immer gut sein.

Entäuscht hat sie mich nie. Noch gar nie. Daher empfinde ich auch keine Entäuschung. Denn in ihr als Mensch - habe ich mich noch nie getäuscht. Noch gar nie. Denn sie wird immer der Mensch bleiben, der sie ist - ganz unabhängig von mir und auch unabhängig davon, ob Kontakt besteht oder nicht.

Hätte ich doch nur die Gelegenheit, ihr das alles persönlich zu sagen oder zu schreiben. Wenns nur noch ein letztes Mal wäre; ich würde alles dafür geben.

Ich selbst lass mich manchmal auch viel zu sehr von meinen Emotionen leiten, die oftmals einfach ausser Kontrolle geraten. Dann schreibe oder sage ich Dinge, die ich niemals so meine, wie sie zum Ausdruck gebracht werden. Bei ihr ist es sicherlich auch ähnlich, somit wäre durchaus nach wie vor eine Basis für Freundschaft, nach wie vor vorhanden-unabhängig davon. Ich bin einfach nur traurig, dass ich ihr das alles nicht sagen kann und wenn doch, würde sie mir das womöglich noch nicht mal abnehmen.

Es ist sehr traurig, dass ich keine Kontaktmöglichkeit mehr sehe, sie zu erreichen. Ich würde ihr wirklich dann nur "Danken" für alles. Aber ich wünsche mir sehr, dass sie in ihrer Zukunft auf genau solche wunderbaren Menschen trifft, wie sie ist. Das wünsche ich mir. Ich will einfach nur, dass es ihr gut geht. Klar, mag mich einiges verletzt haben, aber ich weiss nun, dass nicht sie diejenige war, die mich verletzt hat, sondern ihre Vergangenheit, die in ihr immer wieder auflebt und wofür sie im Grunde ihres Herzens auch nichts kann.

Alles Gute soll sie immer erreichen und immer nah bei ihr sein. Mein Wunsch, für sie.

Ich habe mir zwar überlegt, ihr einen Brief zu schreiben, aber ich weiss nicht- würde sie ihn lesen? Das macht alles keinen Sinn! Drum sende ich ihr in Gedanken alle guten Wünsche zu und hoffe einfach, dass mein Wunsch an sie Realität wird und ihr Zeiten bevorstehen, voller Freude und alles, was ihr ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Ich vermisse unser gemeinsames Lachen - unsere schönen Gespräche, ja, ich vermisse sie und unsere Freundschaft. Es geht zwar weiter, aber ein wenig fühlt es sich schon an, als ob sich sovieles geändert hat. Aber eines weiss ich, mein Freundesherz wird immer weit geöffnet bleiben und niemals werd ich ihr die Freundschaft kündigen. Niemals, das könnte ich noch nicht mal. Wobei für sie war s vielleicht ja sowas wie ein Befreiungsschlag. Ich versteh sie nun besser, als zuvor. Hate ja viel Zeit, mir Gedanken darüber zu machen.

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28. August 2016 um 12:22

Mir geht es genau wie dir ....
Es ist schon was her.... Aber mich würde es interessieren ob ihr noch befreundet seid. Ich habe genau das Gleiche Problem und langsam kann ich nicht mehr. Sie macht mich immer so fertig und traurig und was sagt Sie dann : den Schuh zieh ich mir nicht an !!!! Und meldet sich nicht mehr. Was soll ich noch tun ???

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28. August 2016 um 12:24
In Antwort auf blizzy75

Ich habe erkannt...
dass ich in vielen Situationen auch falsch reagiere und reagiert habe und auch in meinem Beitrag, dass ich in meiner Einschätzung des Sachverhaltes falsch liege:

Es stimmt, meine Freundin hat mir die langjährige Freundschaft gekündigt.

Es tut mir sehr weh aber ich möchte dennoch was klarstellen, weil mein vorhergehender Beitrag einfach aus einer Emotionalität heraus, verfasst wurde. Heute sehe ich vieles klarer und werde es in den nächsten Tagen und Wochen auch noch klarer sehen:

Meine Freundin (ich möchte sie dennoch auch weiterhin als "Freundin" bezeichnen, weil ich diese in ihr nach wie vor sehe) ist im Grunde ihres Herzens ein wundervoller und einfach toller Mensch. Klar: Es gab schon immer mal wieder Phasen in unserer Freundschaft, die man als "Tief" bezeichnen könnte. Aber einfach deshalb, weil sowohl sie als auch ich in der Vergangenheit unschöne Lebenssituationen vorgefunden haben oder in diese unfreiwillig hinein"geworfen" wurden-sag ich jetzt einfach mal so.

Sie selbst hat sehr viel unschöne Dinge erlebt - in ihrer Vergangenheit und das hatte ich in meinem Beitrag nicht erwähnt. Die "Liebe", die man von seinen Mitmenschen erfahren kann - besonders in der Phase des Aufwachsens, hat sie nie gehabt. Umso erstaunlicher, dass sie so ein mitfühlender und herzlicher Mensch geworden ist. Sie ist ein durch und durch warmherziger Mensch und jemand, der sich in alles und jeden hineinversetzen kann - durchaus emphatisch. Sie war und ist mir -auch was mein Verhalten angeht- immer wieder eine Stütze-gerade auch deshalb, weil sie schon einem manchmal ziemlich herausfordern kann. Denke aber, das passiert auch deshalb, weil sie mir immer wieder aufzeigen möchte, dass die Welt nicht so funktioniert, wie ich es gerne hätte und ich für mich selber Strategien entwickeln muss, mit Dingen umzugehen oder Situationen.

Ich halte an ihr fest - ja, das stimmt. Aber mein Festhalten geschieht - wenn kein Kontakt mehr besteht - im Herzen. Ich möchte sie nicht belästigen oder sonst was. Ja, und ich akzeptiere all ihre Entscheidungen. Denn das muss ich -alles andere wäre egoistisch und das möchte ich so nicht sein. Ja-ich mag sie so sehr, dass ich bereit bin, ggf. auch freiwillig auf sie zu verzichten, weil ich weiss, dass ich und meine Freundschaft zu ihr, keinen Freiraum für sie selber mehr schafft. Denn sie ist ein sehr besorgter Mensch, wenn es um das Wohl von anderen geht. Doch es ist ihr gutes Recht, sich auch um sich zu kümmern und ihre Belange und das wünsche ich mir sehr, dass sie das nun endlich tut und ggf. auch Menschen findet, die sie dabei bestärken können.

Ich war in meinen Beiträgen sehr einseitig und zwischenzeitlich hatte ich jedoch Gelegenheit, die ganzen Jahre Revue passieren zu lassen.

Unterm Strich ist sie immer für mich da gewesen, IMMER! Ich habe Menschen in meiner Vergangenheit - geliebte Menschen- verloren. Sie war mir jedoch immer eine Bereicherung - ist es nach wie vor (auch ohne Kontakt), denn sie hat mir beigestanden, mich getröstet, sich um mich gesorgt - sich oft über mich sicher auch den Kopf zerbrochen, weil wie einfach immer wollte, dass es mir gut geht. Und vielleicht hat sie ja auch deshalb den Kontakt ganz abgebrochen, weil sie ggf. das Gefühl hat oder glaubt, dass es mir ohne ihre Freundschaft besser ginge. Vielleicht hat sie ja auch deshalb den Prozess, dass es so weit kommt, wie es jetzt ist, etwas beschleunigt und in genau diese Richtung beeinflusst.

Klar, ich war auch für sie da - soweit es mir möglich war. Aber im Grunde konnte ich eigentlich gar nicht so für sie da sein, wie ich es mir gerne gewünscht hätte. Einfach deshalb, weil ich nicht so eine wirklich starke Persönlichkeit bin. Wenn es ihr schlecht ging, fielen mir meist eh nie die richtigen Worte ein und so wars halt dann so, dass ich ihr meist eher immer weniger eine Hilfe war, als sie es bei mir war.

Mir wurde hier eine Frage gestellt (der Beitrag wurde leider gelöscht, weiss auch nicht warum) und ich habe darauf gar nicht geantwortet, weil es für mich niemals eine Rolle gespielt hat-aber, das würde ihr Verhalten mir gegenüber auch erklären und somit würde vieles in Euren Ratschlägen - anderst aussehen.

Lasst es mich so formulieren. Sie hat Schlimmes erlebt und daher ist sie der Mensch, der sie ist -wenngleich ich vermute, dass sie auch ab und an Zweifel hat, ob es ihre Mitmenschen wirklich ehrlich mit ihr meinen. Und wann immer sie das Gefühl hat, dem ist nicht so, dann tut sie im Grunde für sich genau das richtige. Sie bricht diese Kontakte (wie jetzt ja auch zu mir) - einfach ab. Ich für mich weiss, dass ich niemals böse auf sie sein werden kann, denn dazu ist sie einfach zu tief in meinem Herzen verwurzelt - aufgrund der vielen Zeit, die sie für mich aufgeopfert hat-einfach deshalb, damit es mir gut geht.

Es gut mir zwar verdammt weh, dass ich keine Möglichkeit sehe, ihr das persönlich so zu kommunizieren. Denn hätte ich diese Möglichkeit und ich wäre nicht überall gesperrt oder blockiert-ja, hätte ich diese Möglichkeit, dann würde ich sie wahrnehmen.

Denn ich würde ihr einfach nochmal vor Augen halten, dass es zwar jetzt so ist und auch geworden ist, wie es ist; allerdings wird das niemals an meinem "Freundschaftsgedanken" zu ihr etwas verändern. Da können von mir aus auch all die Jahre ins Land ziehen und ich werde alle schöne Erinnerungen über all die lange Zeit bis in die Unendlichkeit, mit mir tragen. Sie wird immer ein Teil von mir sein, einfach deshalb, weil sie es verdient hat, dass sie so wahrgenommen wird, als der Mensch, der sie ist. Einfach ein durchaus mitreisender Mensch. Mitreisend im Sinne davon, dass sie es immer wieder schafft, andere Menschen - so auch mich- aufzuheitern. Selbst wenn ihr nicht gerade der Sinn danach steht.

Es gab innerhalb unserer Freundschaft viele Hochs und Tiefs. Doch genau das hat die Festigkeit unserer Freundschaft geprägt und auch hervor gerufen. Wir haben immer alles miteinander geteilt. Sowohl Freund, als auch Leid. Wie könnte ich denn all das jemals vergessen? Wie? Nein, danach steht mir niemals der Sinn. Denn was gut ist und war, wird immer gut sein.

Entäuscht hat sie mich nie. Noch gar nie. Daher empfinde ich auch keine Entäuschung. Denn in ihr als Mensch - habe ich mich noch nie getäuscht. Noch gar nie. Denn sie wird immer der Mensch bleiben, der sie ist - ganz unabhängig von mir und auch unabhängig davon, ob Kontakt besteht oder nicht.

Hätte ich doch nur die Gelegenheit, ihr das alles persönlich zu sagen oder zu schreiben. Wenns nur noch ein letztes Mal wäre; ich würde alles dafür geben.

Ich selbst lass mich manchmal auch viel zu sehr von meinen Emotionen leiten, die oftmals einfach ausser Kontrolle geraten. Dann schreibe oder sage ich Dinge, die ich niemals so meine, wie sie zum Ausdruck gebracht werden. Bei ihr ist es sicherlich auch ähnlich, somit wäre durchaus nach wie vor eine Basis für Freundschaft, nach wie vor vorhanden-unabhängig davon. Ich bin einfach nur traurig, dass ich ihr das alles nicht sagen kann und wenn doch, würde sie mir das womöglich noch nicht mal abnehmen.

Es ist sehr traurig, dass ich keine Kontaktmöglichkeit mehr sehe, sie zu erreichen. Ich würde ihr wirklich dann nur "Danken" für alles. Aber ich wünsche mir sehr, dass sie in ihrer Zukunft auf genau solche wunderbaren Menschen trifft, wie sie ist. Das wünsche ich mir. Ich will einfach nur, dass es ihr gut geht. Klar, mag mich einiges verletzt haben, aber ich weiss nun, dass nicht sie diejenige war, die mich verletzt hat, sondern ihre Vergangenheit, die in ihr immer wieder auflebt und wofür sie im Grunde ihres Herzens auch nichts kann.

Alles Gute soll sie immer erreichen und immer nah bei ihr sein. Mein Wunsch, für sie.

Ich habe mir zwar überlegt, ihr einen Brief zu schreiben, aber ich weiss nicht- würde sie ihn lesen? Das macht alles keinen Sinn! Drum sende ich ihr in Gedanken alle guten Wünsche zu und hoffe einfach, dass mein Wunsch an sie Realität wird und ihr Zeiten bevorstehen, voller Freude und alles, was ihr ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Ich vermisse unser gemeinsames Lachen - unsere schönen Gespräche, ja, ich vermisse sie und unsere Freundschaft. Es geht zwar weiter, aber ein wenig fühlt es sich schon an, als ob sich sovieles geändert hat. Aber eines weiss ich, mein Freundesherz wird immer weit geöffnet bleiben und niemals werd ich ihr die Freundschaft kündigen. Niemals, das könnte ich noch nicht mal. Wobei für sie war s vielleicht ja sowas wie ein Befreiungsschlag. Ich versteh sie nun besser, als zuvor. Hate ja viel Zeit, mir Gedanken darüber zu machen.

Huhu...
Schade das wir uns nicht mal austauschen können außer hier....

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16. September 2016 um 0:11
In Antwort auf nachtfalter2202

Huhu...
Schade das wir uns nicht mal austauschen können außer hier....

Nachtfalter, tut mir leid,
dass Du ähnliches erlebt hast. Kannst mich gern mal privat anschreiben. Dann können wir uns mal zu dem Thema austauschen.

Lg Blizzy

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12. Oktober 2016 um 0:59
In Antwort auf blizzy75

Ich habe erkannt...
dass ich in vielen Situationen auch falsch reagiere und reagiert habe und auch in meinem Beitrag, dass ich in meiner Einschätzung des Sachverhaltes falsch liege:

Es stimmt, meine Freundin hat mir die langjährige Freundschaft gekündigt.

Es tut mir sehr weh aber ich möchte dennoch was klarstellen, weil mein vorhergehender Beitrag einfach aus einer Emotionalität heraus, verfasst wurde. Heute sehe ich vieles klarer und werde es in den nächsten Tagen und Wochen auch noch klarer sehen:

Meine Freundin (ich möchte sie dennoch auch weiterhin als "Freundin" bezeichnen, weil ich diese in ihr nach wie vor sehe) ist im Grunde ihres Herzens ein wundervoller und einfach toller Mensch. Klar: Es gab schon immer mal wieder Phasen in unserer Freundschaft, die man als "Tief" bezeichnen könnte. Aber einfach deshalb, weil sowohl sie als auch ich in der Vergangenheit unschöne Lebenssituationen vorgefunden haben oder in diese unfreiwillig hinein"geworfen" wurden-sag ich jetzt einfach mal so.

Sie selbst hat sehr viel unschöne Dinge erlebt - in ihrer Vergangenheit und das hatte ich in meinem Beitrag nicht erwähnt. Die "Liebe", die man von seinen Mitmenschen erfahren kann - besonders in der Phase des Aufwachsens, hat sie nie gehabt. Umso erstaunlicher, dass sie so ein mitfühlender und herzlicher Mensch geworden ist. Sie ist ein durch und durch warmherziger Mensch und jemand, der sich in alles und jeden hineinversetzen kann - durchaus emphatisch. Sie war und ist mir -auch was mein Verhalten angeht- immer wieder eine Stütze-gerade auch deshalb, weil sie schon einem manchmal ziemlich herausfordern kann. Denke aber, das passiert auch deshalb, weil sie mir immer wieder aufzeigen möchte, dass die Welt nicht so funktioniert, wie ich es gerne hätte und ich für mich selber Strategien entwickeln muss, mit Dingen umzugehen oder Situationen.

Ich halte an ihr fest - ja, das stimmt. Aber mein Festhalten geschieht - wenn kein Kontakt mehr besteht - im Herzen. Ich möchte sie nicht belästigen oder sonst was. Ja, und ich akzeptiere all ihre Entscheidungen. Denn das muss ich -alles andere wäre egoistisch und das möchte ich so nicht sein. Ja-ich mag sie so sehr, dass ich bereit bin, ggf. auch freiwillig auf sie zu verzichten, weil ich weiss, dass ich und meine Freundschaft zu ihr, keinen Freiraum für sie selber mehr schafft. Denn sie ist ein sehr besorgter Mensch, wenn es um das Wohl von anderen geht. Doch es ist ihr gutes Recht, sich auch um sich zu kümmern und ihre Belange und das wünsche ich mir sehr, dass sie das nun endlich tut und ggf. auch Menschen findet, die sie dabei bestärken können.

Ich war in meinen Beiträgen sehr einseitig und zwischenzeitlich hatte ich jedoch Gelegenheit, die ganzen Jahre Revue passieren zu lassen.

Unterm Strich ist sie immer für mich da gewesen, IMMER! Ich habe Menschen in meiner Vergangenheit - geliebte Menschen- verloren. Sie war mir jedoch immer eine Bereicherung - ist es nach wie vor (auch ohne Kontakt), denn sie hat mir beigestanden, mich getröstet, sich um mich gesorgt - sich oft über mich sicher auch den Kopf zerbrochen, weil wie einfach immer wollte, dass es mir gut geht. Und vielleicht hat sie ja auch deshalb den Kontakt ganz abgebrochen, weil sie ggf. das Gefühl hat oder glaubt, dass es mir ohne ihre Freundschaft besser ginge. Vielleicht hat sie ja auch deshalb den Prozess, dass es so weit kommt, wie es jetzt ist, etwas beschleunigt und in genau diese Richtung beeinflusst.

Klar, ich war auch für sie da - soweit es mir möglich war. Aber im Grunde konnte ich eigentlich gar nicht so für sie da sein, wie ich es mir gerne gewünscht hätte. Einfach deshalb, weil ich nicht so eine wirklich starke Persönlichkeit bin. Wenn es ihr schlecht ging, fielen mir meist eh nie die richtigen Worte ein und so wars halt dann so, dass ich ihr meist eher immer weniger eine Hilfe war, als sie es bei mir war.

Mir wurde hier eine Frage gestellt (der Beitrag wurde leider gelöscht, weiss auch nicht warum) und ich habe darauf gar nicht geantwortet, weil es für mich niemals eine Rolle gespielt hat-aber, das würde ihr Verhalten mir gegenüber auch erklären und somit würde vieles in Euren Ratschlägen - anderst aussehen.

Lasst es mich so formulieren. Sie hat Schlimmes erlebt und daher ist sie der Mensch, der sie ist -wenngleich ich vermute, dass sie auch ab und an Zweifel hat, ob es ihre Mitmenschen wirklich ehrlich mit ihr meinen. Und wann immer sie das Gefühl hat, dem ist nicht so, dann tut sie im Grunde für sich genau das richtige. Sie bricht diese Kontakte (wie jetzt ja auch zu mir) - einfach ab. Ich für mich weiss, dass ich niemals böse auf sie sein werden kann, denn dazu ist sie einfach zu tief in meinem Herzen verwurzelt - aufgrund der vielen Zeit, die sie für mich aufgeopfert hat-einfach deshalb, damit es mir gut geht.

Es gut mir zwar verdammt weh, dass ich keine Möglichkeit sehe, ihr das persönlich so zu kommunizieren. Denn hätte ich diese Möglichkeit und ich wäre nicht überall gesperrt oder blockiert-ja, hätte ich diese Möglichkeit, dann würde ich sie wahrnehmen.

Denn ich würde ihr einfach nochmal vor Augen halten, dass es zwar jetzt so ist und auch geworden ist, wie es ist; allerdings wird das niemals an meinem "Freundschaftsgedanken" zu ihr etwas verändern. Da können von mir aus auch all die Jahre ins Land ziehen und ich werde alle schöne Erinnerungen über all die lange Zeit bis in die Unendlichkeit, mit mir tragen. Sie wird immer ein Teil von mir sein, einfach deshalb, weil sie es verdient hat, dass sie so wahrgenommen wird, als der Mensch, der sie ist. Einfach ein durchaus mitreisender Mensch. Mitreisend im Sinne davon, dass sie es immer wieder schafft, andere Menschen - so auch mich- aufzuheitern. Selbst wenn ihr nicht gerade der Sinn danach steht.

Es gab innerhalb unserer Freundschaft viele Hochs und Tiefs. Doch genau das hat die Festigkeit unserer Freundschaft geprägt und auch hervor gerufen. Wir haben immer alles miteinander geteilt. Sowohl Freund, als auch Leid. Wie könnte ich denn all das jemals vergessen? Wie? Nein, danach steht mir niemals der Sinn. Denn was gut ist und war, wird immer gut sein.

Entäuscht hat sie mich nie. Noch gar nie. Daher empfinde ich auch keine Entäuschung. Denn in ihr als Mensch - habe ich mich noch nie getäuscht. Noch gar nie. Denn sie wird immer der Mensch bleiben, der sie ist - ganz unabhängig von mir und auch unabhängig davon, ob Kontakt besteht oder nicht.

Hätte ich doch nur die Gelegenheit, ihr das alles persönlich zu sagen oder zu schreiben. Wenns nur noch ein letztes Mal wäre; ich würde alles dafür geben.

Ich selbst lass mich manchmal auch viel zu sehr von meinen Emotionen leiten, die oftmals einfach ausser Kontrolle geraten. Dann schreibe oder sage ich Dinge, die ich niemals so meine, wie sie zum Ausdruck gebracht werden. Bei ihr ist es sicherlich auch ähnlich, somit wäre durchaus nach wie vor eine Basis für Freundschaft, nach wie vor vorhanden-unabhängig davon. Ich bin einfach nur traurig, dass ich ihr das alles nicht sagen kann und wenn doch, würde sie mir das womöglich noch nicht mal abnehmen.

Es ist sehr traurig, dass ich keine Kontaktmöglichkeit mehr sehe, sie zu erreichen. Ich würde ihr wirklich dann nur "Danken" für alles. Aber ich wünsche mir sehr, dass sie in ihrer Zukunft auf genau solche wunderbaren Menschen trifft, wie sie ist. Das wünsche ich mir. Ich will einfach nur, dass es ihr gut geht. Klar, mag mich einiges verletzt haben, aber ich weiss nun, dass nicht sie diejenige war, die mich verletzt hat, sondern ihre Vergangenheit, die in ihr immer wieder auflebt und wofür sie im Grunde ihres Herzens auch nichts kann.

Alles Gute soll sie immer erreichen und immer nah bei ihr sein. Mein Wunsch, für sie.

Ich habe mir zwar überlegt, ihr einen Brief zu schreiben, aber ich weiss nicht- würde sie ihn lesen? Das macht alles keinen Sinn! Drum sende ich ihr in Gedanken alle guten Wünsche zu und hoffe einfach, dass mein Wunsch an sie Realität wird und ihr Zeiten bevorstehen, voller Freude und alles, was ihr ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Ich vermisse unser gemeinsames Lachen - unsere schönen Gespräche, ja, ich vermisse sie und unsere Freundschaft. Es geht zwar weiter, aber ein wenig fühlt es sich schon an, als ob sich sovieles geändert hat. Aber eines weiss ich, mein Freundesherz wird immer weit geöffnet bleiben und niemals werd ich ihr die Freundschaft kündigen. Niemals, das könnte ich noch nicht mal. Wobei für sie war s vielleicht ja sowas wie ein Befreiungsschlag. Ich versteh sie nun besser, als zuvor. Hate ja viel Zeit, mir Gedanken darüber zu machen.

Wer weiss vielleicht ist noch nicht alles vorbei...
was mir aufgefallen ist, ist das du geschrieben hast das du ihr eine freude bereiten wolltest die nicht so gut ankam, ich kenne das aber auch von mir das mir geschenke manchmal zu viel werden, oder dinge die gut gemeint sind bei mir nicht so ankommen, du scheinst ein sehr reflektierender mensch zu sein und nicht einfach abzustempeln...behalte dir diese art bei und durch schreiben kann man immer ganz viel klären...alles liebe

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26. November 2016 um 2:22

vielen lieben Dank, Dash, für Deine Rückmeldung. Du hast schon Recht, ich bin tatsächlich ein sehr reflektierender Mensch; auch ist es soweit in Ordnung, dass nicht immer alles so ankommt, wie s ansich gemeint war. Nur kann man dann ja auch darüber reden, im "Normalfall"-aber in solchen Momenten ist das halt nicht bei jedem möglich.

Zwischenzeitlich verstehen wir uns wieder, besser denn je. Bin auch sehr froh darum, denn ich mag sie als meine Freundin sehr und sie ist mir im Laufe der Jahre so auch richtig ans Herz gewachsen. Sie  selbst ist im Grunde ihres Wesens auch ein ganz besonderer Mensch, den ich gar nicht mehr missen möchte. Nur finde ich es halt schade, dass wir über die Sache gar nicht mehr sprechen konnten. Es war einfach so, dass wir den Kontakt wieder aufgenommen hatten und es auch für mich irgendwann wieder möglich war, bzw. sie es dann auch wieder zugelassen hat; jedoch ohne drüber zu sprechen. Auch gab es keine "Entschuldigung" von ihrer Seite. Gut, ich nehme ihr das nicht übel-sie kann das offensichtlich halt nicht so in Worte "fassen" und zeigt es eher damit, dass sie dann wieder durch Worte und Taten zeigt, dass unsere Freundschaft am Ende doch immer wieder aufs Neue was besonderes ist und hoffentlich auch bleibt. Wobei mir durchaus bewusst ist, dass immer mal wieder irgendwas aufkommen kann, was mich wieder am Boden liegen lässt, sofern ich es zulasse-aber das hab ich mir vorgenommen, dass ich es einfach nicht mehr mir so zu Herzen nehme-egal, was passiert. Denn ich weiss, dass nie irgendwas von mir in böser Absicht geschieht-im Gegenteil...niemals würde ich irgendwas tun, das ihr schadet oder auch niemals würde ich sie von meiner Seite aus, fallenlassen. Das ist es, was ich ihr auch all die Jahre bewiesen hab-denn leicht wars mit der Freundschaft auch nicht immer-von uns beiden aus. Denn ich kann auch ab und an launisch sein...-aber lenke auch schnell ein und kann mich auch entschuldigen. Gut, das ist jetzt umgekehrt nicht direkt immer so der Fall-aber naja, man darf und sollte sich ja gegenseitig nehmen, wie man ist, das versucht sie und ich auch...mal mit viel Erfolg (die meiste Zeit) und manchmal auch mit weniger Erfolg. Doch ich möchte mir wünschen, dass die Abstände dazuwischen weiterhin immer länger werden. Klar-ganz vermeiden lassen sich solche Situationen nicht mehr-...und dennoch, will ich guter Dinge sein und das Hier und Jetzt innerhalb der Freundschaft momentan einfach genießen.

Ich möchte mich nun bei Euch allen- die ihr Anteil genommen habt- die ihr Euch die Zeit genommen habt, all das zu lesen -mir zu antworten etc. - bedanken. Hier mit möchte ich dann diesen Thread schließen. Möge es euch allen stets gut gehen -und möge es auch so bleiben. Vielen Dank

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26. November 2016 um 2:23

Entschuldige, ich habe Deinen nick hier falsch geschrieben, dasah, meinte ich. Danke Dir

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